Pferdegesundheit - Neues zum Thema Hufrehe:

 


 

 

So beugen Sie vor:

Das allerwichtigste ist die richtige Fütterung. Abrupte Futterumstellungen sind tabu, die Gabe von Kraftfutter muss der abverlangten Leistung angepasst sein.

Vor allem beim Anweiden im Frühjahr ist größte Vorsicht geboten. Die Fruktankonzentration im Weidegras ist abhängig von Temperatur Tages- und Jahreszeit., so dass Reheschübe auch im Herbst, bei sehr kaltem, sonnigen Wetter vorkommen,, wenn die Pflanze besonders viel Fruktan speichert. Der Fruktangehalt der Gräser lässt sich mit Stickstoff drosseln., wie Wissenschaftler von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und vom Julius Kühn Institut in Braunschweig herausfanden. Sie sollten 50 bis 60 Kilogramm Stickstoff je Hektar im März/April ausbringen.

Einmal an Rehe erkrankte Pferde stehen am besten auf einem Paddock, kommen nur wenig auf die Koppel oder tragen einen Maulkorb, weil bei Futterrehe die meisten Rückfälle vorkommen. Besonders vorsichtig müssen Besitzer von Pferden sein, bei denen Insulinresistenz Rehe auslöst. Für diese Patienten können schon geringe Mengen leichtverdaulicher Kohlehydrate zu viel sein. Wichtig ist es, Übergewicht und Bewegungsmangel zu vermeiden: denn EMS ist eine Wohlstandserkrankung bei Pferden. Reheanfälligen Pferden tut nach dem Ritt ein Hufbad gut.

 

 

 Home