Heilpflanzen für Pferde - Der Hopfen


  

Die Heilkraft

Berühmt ist der Hopfen wegen seiner beruhigenden Wirkung, er hat aber auch noch andere Vorzüge. In seinen blüten befinden sich Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, zusammengefasst als Sekret Lupulin. Dieses Sekret wirkt antiseptisch, appetitanregend (merkt man beim Bier), krampflösend, verdauungsfördernd und schmerzlindernd. Hopfen kann innerlich und äußerlich seine wohltuende Wirkung entfalten. Er verträgt sich hervorragend mit anderen Heilkräutern.

 

Hopfen für Pferde

Bei Pferden sind hauptsächlich die beruhigenden und magenfreundlichen Einflüsse des Hopfens hilfreich. Versuchen Sie ihr launisches, reizbares oder unruhiges Pferd mit Hopfentee oder einer Hopfen-Kräutermischung zur Ruhe zu bringen. Treten Sie mit ihrem Pferd eine länger, ungewohnte Reise an oder ziehen Sie in einen anderen Stall um? Dann gönnen Sie ihrem Pferd bereits ein paar Tage vorher eine tägliche Baldrian-Kräutergabe. 

Hopfen und Kamillenblüten sind ein bewährtes Mittel bei Blähungen und Verdauungsstörungen.

  

Die Anwendung innerlich:

Hopfentee gibt es lose, oder als Kräutermischung zu kaufen. 

Hopfenblüten werden mit heißem Wasser übergossen, 15 Minuten ziehen lassen und dann lauwarm über das Futter geben.

 

INFO

Wissenschaftler haben in den Hopfenblüten hormonelle Wirkstoffe entdeckt. Darum ist die Pflanze für Zuchtstuten und Deckhengste nicht geeignet!

 

 

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